Microsoft Office 365 - Das umfassende Handbuch

Feb 24
Neue Office 365-Seminare

​In den nächsten Wochen und Monate halte ich einige neue Seminare für Microsoft Partner rund um Office 365 für IT Pros, Architekten und den Vertrieb. Hier ein Überblick:

  • Office 365 für Partner
    Wie können Sie als Microsoft Partner mit Office 365 erfolgreich sein? Kundenprojekte rund um Office 365 unterscheiden sich an wesentlichen Punkten bei der Beratung bis zum Verkauf gegenüber klassischen Projekten.
    Stellen Sie sich Fragen bezüglich der Umsatzbeteiligung, möglichen Verkaufspotentialen, erforderlichen Ressourcen, etc.? Dieses Seminar unterstützt Sie bei der Beantwortung solcher Fragen.
  • Integration und Migration von und zu Office 365
    Die (Teil-)Migration bestehender Umgebungen zu Office 365 ist oftmals ein komplexer Vorgang, der von den durchführenden Personen ein tiefes und breites Wissen in vielen Bereichen der Administration abverlangt. Neben wichtigen Basistechnologien wie AD, ADFS, DNS, Zertifikaten, etc. kommen noch die speziellen Kenntnisse der Offce 365-Dienste Exchange Online, SharePoint Online und Lync Online hinzu. Dieses Seminar bereitet Sie darauf vor, eine Office 365-Integration in Ihre bestehende Infrastruktur durchzuführen. Dabei kommen neben der grundlegenden Active Directory-Integration auch das Software-Deployment des Office-Pakets und natürlich die Einbindung von Exchange Online, SharePoint Online und Lync Online zur Sprache. Dabei wird auch das Thema Migration bestehender Inhalte nicht vergessen. Das gelernte theoretische Wissen setzen Sie in konkreten Übungen um.
  • Hybride Infrastrukturen mit Office 365
    In Diskussionen zum Thema „Cloud-Dienste“ wird oftmals das vollständige Ablösen lokaler Dienste durch gehostete Dienste thematisiert. Dabei wird aber gerne übersehen, dass es bei der Frage, ob Cloud-Dienste genutzt werden sollen, nicht nur die beiden Antworten „Alles-in-der-Cloud“ und „Alles-On-Premises“ gibt. In vielen Fällen ist eine Kombination aus lokalen Diensten und Cloud-Diensten sehr viel sinnvoller, um lokal nicht oder nur schwer realisierbare Szenarien umzusetzen. So kann es durchaus sinnvoll sein, neben einer lokalen Exchange-Organisation auch Exchange Online zu betreiben oder zur Zusammenarbeit mit externen Mitarbeitern gezielt auf SharePoint Online zu setzen.
    Als Teilnehmer dieses Seminars lernen Sie nicht nur die aktuellen Angebote von Office 365 für Unternehmenskunden kennen, sondern auch deren sinnvolles Zusammenspiel mit bestehenden lokalen Infrastrukturen. Dabei wird insbesondere der planungstechnische Ansatz auf Basis verschiedener Szenarien verfolgt. Entsprechend eignet sich das Seminar besonders für IT-Architekten. Wollen Sie mehr zur konkreten Umsetzung erfahren, empfiehlt sich gegebenenfalls das Seminar „Integration und Migration von und zu Office 365“.
  • ADFS und DirSync für Office 365 in Windows Azure abbilden
    Die Integration der Midsize Business- und Enterprise-Familien von Office 365 in bestehende Active Directory-Umgebungen erfordert im Regelfall die Bereitstellung von DirSync auf Basis von FIM (ForeFront Identity Manager). Wollen Sie Ihren Anwendern die Anmeldung an den Office 365-Diensten mit Hilfe von Single-Sign-On erleichtern, ist zusätzlich noch der Aufbau einer ADFS-Infrastruktur erforderlich.
    DirSync und ADFS werden typischerweise in der lokalen Umgebung auf mehreren Servern installiert. Um die Bereitstellung dieser Server zu umgehen und/oder eine zusätzliche Ausfallsicherheit beim Anmeldeprozess zu erreichen, können Sie diese beiden Dienste auch in Windows Azure auf virtuellen Maschinen einrichten.
    In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie eine lokale Netzwerkumgebung mit Hilfe eines Site-to-Site-VPNs mit einem virtuellen Netzwerk in Azure koppeln. Anschließend werden in Azure virtuelle Maschinen für DirSync und ADFS konfiguriert.
  • Office 365-Administration mit PowerShell
    Wie bereits beim Exchange Server und SharePoint Server gehört auch bei Office 365 die Administration mit der PowerShell zum grundlegenden Handwerkszeug. Dort lassen sich wiederkehrende Vorgänge automatisieren und Bulk-Verarbeitungen durchführen. Außerdem findet sich so manche Office 365-Funktion nur in der Kommandozeile und nicht in der grafischen Oberfläche wieder.
    Lernen Sie in diesem Seminar anhand konkreter Beispiele die Office 365-Administration in der Kommandozeile.
    Das Seminar besteht aus zwei Teilen: Am 1. Tag werden die PowerShell-Grundlagen erarbeitet (PowerShell-Kenntnisse werden von den Teilnehmern nicht vorausgesetzt). Am 2. und 3. Tag werden anhand konkreter Beispiele die PowerShell-Erweiterungen für die Office 365-Basisadministration, Exchange Online, SharePoint Online sowie Lync Online besprochen.
Feb 20
Office Web Apps werden zu Office Online

Und noch eine Umbenennung: Am 20.02.14 ​haben die Office Web Apps einen neuen Namen erhalten. Ab sofort heißen Sie Office Online. Entsprechend wurden auch die Namen der Anwendungen umbenannt. Sie lauten nun entsprechend Word Online, Excel Online, PowerPoint Online und OneNote Online.

Mehr dazu unter folgender URL:

http://blogs.office.com/2014/02/19/introducing-office-online/

Feb 20
Aus SkyDrive (Pro) wird OneDrive (for Business)

Am 19.02.14 wurde die das für Privatanwender gedachte SkyDrive offiziell umbenannt in OneDrive. SkyDrive Pro aus SharePoint (Online) wurde zu OneDrive for Business.

Mehr dazu unter folgender URL:

 http://blogs.office.com/2014/01/27/skydrive-and-skydrive-pro-are-now-onedrive-and-onedrive-for-business/

Nov 27
Tech@Night-Seminar: Better together - Microsoft Cloud Services in Kombination einsetzen

​Im November 2013 habe ich im Rahmen der Microsoft Tech@Night ein Seminar zum kombinierten Einsatz der Microsoft-Cloud-Dienste Office 365, Windows Intune und Dynamics CRM Online gehalten. Die Aufzeichnung davon ist jetzt im Microsoft Partner Learning Center (PLC) verfügbar (ein entsprechender Zugang wird vorausgesetzt):

https://training.partner.microsoft.com/learning/app/management/LMS_ActDetails.aspx?UserMode=0&ActivityId=856479

Inhalte:

Die Teilnehmer lernen die Funktionalität der Microsoft-Cloud-Dienste Office 365, Windows Intune und Dynamics CRM Online kennen und sehen anhand von Demos diese in einem gemeinsamen Szenario zu konfigurieren. Dabei wird insbesondere das gemeinsame sinnvolle Zusammenspiel beleuchtet, beispielsweise die Kombination von Dynamics CRM Online zur Dokumentenablage in SharePoint Online und das Deployment des Office-Pakets mit Hilfe von Windows Intune.

  1. Einrichten eines Office 365-Kontos
    a. Auswahl einer geeigneten Kontofamilie
    b. Active Directory-Integration mit Office 365
  2. Einrichten von Windows Intune
    a. Funktionsüberblick Windows Intune
    b. Einbindung von Windows Intune in ein bestehendes Office 365-Konto
    c. Client-Einbindung mit Hilfe des Windows Intune Agents
    d. Vorbereiten einer administrativen Office ProPlus-Installation mit dem Office Deployment Tool
    e. Paketierung und Deployment von Office ProPlus auf Client-Computern
  3. Einrichten von Dynamics CRM Online
    a. Funktionsüberblick Dynamics CRM Online
    b. Einbindung von Dynamics CRM Online in ein bestehendes Office 365-Konto
    c. Integration von Dynamics CRM Online mit SharePoint Online zur Ablage von kunden- und produktspezifischen Dokumenten in SharePoint
Nov 14
Einfacherer Lizenzwechsel

Seit Anfang November 2013 wurde der Wechsel zwischen den Lizenzarten innerhalb einer Kontofamilie und teilweise auch Komtofamilienübergreifend vereinfacht.

Lizenzwechsel in der Vergangenheit

Wollten Sie früher von einem Lizenztyp zu einem anderen Lizenztyp wechseln, waren dazu grundsätzlich folgende Schritte erforderlich:

  1. Abschließen eines neuen Abonnements für den neuen Lizenztyp
  2. Manuelles Zuweisen der neuen Lizenzen zu den Benutzern (mit Hilfe des Office 365-Portals oder der PowerShell)
  3. Kontaktieren des Office 365-Kundendiensts, um das alte Abonnement zu beenden

In machen Konstellationen ist dieser manuelle Vorgang heute nun nicht mehr nötig, sondern Sie können stattdessen einen Assistenten mit dem Lizenzwechsel beauftragen.

Auch die Problematik, dass von einem Office 365-Konto des Typs Small Business zu Midsize Business oder Enterprise bzw. von Midsize Business zu Enterprise nur im Rahmen einer manuellen Migration gewechselt werden kann, ist nun oftmals behoben.

Lizenzwechsel in der Gegenwart

Um einen Lizenzwechsel über den Assistenten durchzuführen, müssen Sie sich über einige Einschränkungen im Klaren sein:

  • Wechseln Sie einen Lizenztyp, erhalten alle Benutzer, denen der alte Lizenztyp zugewiesen ist, den neuen Lizenztyp. Eine Auswahl, welche Benutzer den neuen Lizenztyp erhalten sollen, ist nicht möglich.
  • Sie können den Assistent nur dann einsetzen, wenn maximal 300 Benutzern der zu wechselnde Lizenztyp zugewiesen ist.
  • Den Assistent können Sie nur dann einsetzen, wenn Sie Ihre Office 365-Lizenzen nicht über Produktschlüssel (Office 365-Produktschlüssel erhalten Sie beispielsweise auf einer Karte, verpackt in einer Pappschachtel im Elektronikfachmarkt) oder Lizenzprogramme erworben haben.
  • Sie können den Assistent nur beim Wechsel bestimmter Lizenztypen einsetzen (siehe Tabelle).

Sollte eine dieser Einschränkungen dazu führen, dass Sie den Assistenten nicht einsetzen können oder wollen, bleibt Ihnen nur der manuelle Vorgang beim Lizenzwechsel, wie er in der Vergangenheit möglich war.

Ausgangs-LizenztypZiel-Lizenztyp​
​P1 „Office 365 Small Business“

​P2 „Office 365 Small Business Premium“
M1 "Midsize Business"
E1, E3, E4

​P2 "Office 365 Small Business Premium"​​M1 "Midsize Business"
E1, E3, E4
​M1 "Midsize Business"E3, E4​
​K1, K2​E1, E3, E4
​E1​E3, E4
​E3​E4
​Lync Online Plan 1 und 2​E1, E3, E4
​Lync Online Plan 3​E4
​SharePoint Online Plan 1​E1, E3, E4
​SharePoint Online Plan 2​E3, E4
​Exchange Online Plan 1​E1, E3, E4
​Exchange Online Plan 2​E3, E4
​Exchange Online Kiosk​E1, E3, E4, K1
Exchange Online Plan 1 und 2


Den Assistenten zum Lizenzwechseln finden Sie in der Office 365-Verwaltungskonsole, jeweils rechts neben den Abonnements:

  • Bei Midsize Business- und Enterprise-Konten: Im Bereich Lizenzierung unter dem Abschnitt Abonnements.
  • Bei Small Business-Konten: Im Abschnitt Lizenzen hinter dem Link Lizenzen verwalten und erwerben.

Im Rahmen des Assistenten schließen Sie ein neues Abonnement ab. Der Assistent wird dann alle betroffenen Benutzerkonten automatisch mit dem neuen Lizenztyp ausstatten und das alte Abonnement beenden. Ungenutzte Gebühren aus dem alten Abonnement erhalten Sie erstattet.

Der Lizenzwechsel selbst dauert bis zu 10 Minuten.

Nov 05
DirSync-Installation auf einem DC

Am 04.11.13 ist Version 6553.0002 des Active-Directory-Verzeichnissynchronisierungstools "DirSync" erschienen. ​Diese Version ist nun erstmalig auch auf Domänenkontrollern installierbar. Die vorangegangenen Versionen setzen eine einen Mitgliedsserver voraus. Supported ist die Installation auf einem Domänenkontroller allerdings nur in Test- und Entwicklungsumgebungen.

Mehr Informationen zur neuen Version finden Sie unter folgender URL:

http://social.technet.microsoft.com/wiki/contents/articles/18429.windows-azure-active-directory-sync-tool-version-release-history.aspx

Okt 17
ADFS Proxy mit dem Windows Server 2012 R2

Beim Windows Server 2012 R2 ist der Rollendienst Verbunddienstproxy nicht mehr vorhanden. Bei den älteren Windows-Server-Betriebssystemen wurde dieser Dienst für einen Identitätsverbund auf Basis von ADFS gerne in der DMZ als Schnittstelle zwischen dem internen Netzwerk und Benutzerzugriffen aus dem Internet eingesetzt.

1_001.png
Als Ersatz des Verbunddienstproxys verwenden Sie beim Windows Server 2012 R2 den neuen Rollendienst Webanwendungsproxy (= Web Application Proxy, WAP).

Hinweis: WAP kann teilweise als Nachfolger des inzwischen eingestellten Microsoft ForeFront TMG angesehen werden.

Webanwendungsproxy installieren und konfigurieren

Zur Installation des Webanwendungsproxy fügen Sie mit dem Server-Managers den Rollendienst Remotezugriff zu Ihrem Server hinzu. Anschließend wählen Sie den Rollendienst Webanwendungsproxy.

1_002.png
Die anschließende Konfiguration beginnen Sie ebenfalls mit dem Server-Manager. Starten Sie dort den Assistent zum Konfigurieren von Web Application Proxy.

1_003.png
Im ersten Schritt geben Sie Namen Ihres Verbunddienstes an. Damit bestimmen Sie Ihren ADFS-Server bzw. Ihre ADFS-Server-Farm.

1_004.png
Anschließend erfolgt die Auswahl des SSL-Zertifikats, das vom ADFS-Proxy verwendet werden soll.

1_005.png
Auf Basis dieser Angaben wird dann Ihr Webanwendungsproxy installiert.

Beispielvideo

Ein Beispielvideo zur Einrichtung eines Webanwendungsproxys sehen Sie im Video. Dabei wird mit den Servern DC, ADFS, Proxy und DirSync begonnen. Auf diesen Servern wurde bereits eine Basisinstallation von Windows Server 2012 R2 durchgeführt. Es werden dann folgende Schritte gezeigt:

  1. Anlegen der Active-Directory-Domäne beispielag.local
  2. Verfikation der Domäne beispielag.de in einem Office 365-Konto
  3. Einrichtung einer ADFS-Server-Farm
  4. Einrichtung des Webanwendungsproxys

 

 
Okt 04
SkyDrive Pro mit bis zu 100 GB

​Bis zum September 2013 wurden die Anwender mit einer der Lizenztypen Small Business (Premium), Midsize Business, SharePoint Plan 1/2, E1/3/4 mit einer Kapazität von 7 GB für ihre „Meine Website“ und der darauf enthaltenen SkyDrive Pro-Bibliothek ausgestattet. Diese Begrenzung wurde nun deutlich erhöht.

Neues Limit bei 25 GB

Im Laufe des Septembers 2013 sollten alle Office 365-Konten (Wave 15) mit dem neuen SkyDrive Pro-Limit ausgestattet worden sein. Damit stehen allen Anwendern, die über eine „Meine Website“ verfügen, nun 25 GB standardmäßig zur Verfügung. Diese Kapazität gilt für die komplette „Meine Website“, die eben auch für die SkyDrive Pro-Bibliothek zur Speicherung und Freigabe eigener Dateien genutzt wird.

1_001.png 

Limit auf bis zu 100 GB erhöhen

Sollten diese 25 GB bei einzelnen Anwendern nicht ausreichend sein, können Sie das Limit auf bis zu 100 GB erweitern. Dazu müssen allerdings folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Sie verwenden ein Midsize-Business oder Enterprise-Konto (bei Small Business-Konten ist die Erhöhung nicht möglich).
  • Sie verfügen über freie Kapazität, die Sie noch nicht Ihren Websitesammlungen zugewiesen haben.

Der zusätzliche Speicher, den Sie einzelnen Anwendern für ihre „Meine Website“ zuweisen, wird vom Gesamtspeicherkontingent abgezogen, das sonst für Ihre Websitestammlungen zur Verfügung steht. Grundsätzlich setzt sich das Gesamtspeicherkontingent aus einem 10 GB großen Basisspeicher zuzüglichen weiten 0,5 GB pro SharePoint Lizenz (mit Ausnahme der Kiosk-Lizenzen) zusammen.

Wollen Sie das Limit erhöhen, öffnen Sie das SharePoint-Administratorcenter und wechseln dort in den Bereich SkyDrive Pro.

1_002.png
Sie sehen in diesem Bereich die noch verfügbare Speicherkapazität (Mandantenspeicherzuordnung). Geben Sie nun einzelne oder mehrere Benutzer an und das neue gewünschte Limit (Speichergrenzwert).

Das neue Limit wird dann entsprechend eingerichtet.

Okt 04
Lync Online-Administration mit Windows PowerShell

​Nun endlich liefert Microsoft nun auch für den letzten der drei Office 365-Dienste eine PowerShell-Unterstützung. Das Windows PowerShell Module for Lync Online umfasst rund 50 Befehle, mit denen Sie Ihre Organisation verwalten.

Voraussetzungen

Ähnliche wie beim Windows Azure Active Directory und bei SharePoint Online müssen Sie ein Modul auf dem lokalen Computer installieren, mit dem Sie die erforderlichen Befehle nachrüsten. Um mit dem Lync-Modul arbeiten zu können, müssen lokal die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Windows 7 SP1, 8, Server 2008 R2, 2012 (jeweils in einer 64-Bit-Ausgabe)
  • Windows PowerShell 3
    Die PowerShell-Ausführungsrichtlinie darf nicht auf Restricted stehen. Ändern Sie den Wert gegebenenfalls mit Set-ExecutionPolicy.
  • .NET Framework 4.5
  • Microsoft Online Services-Anmelde-Assistent
    http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=39267

Das Installationspaket des Lync Online-Moduls erhalten Sie über die folgende URL:
http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=39366

Verbindungsaufbau

Das Lync Online-Modul trägt den internen Namen LyncOnlineConnector. Sie können es mit dem folgenden Kommando explizit in eine PowerShell-Sitzung importieren:

Import-Module LyncOnlineConnector

Das Modul enthält nur die Funktion New-CsOnlineSession, mit der Sie eine Verbindung zu Lync Online aufbauen. Alle weiteren Befehle werden dann über das PowerShell Remoting in die lokale PowerShell-Sitzung importiert.

Führen Sie zum Verbindungsaufbau folgendes Kommando aus:

$cred = Get-Credential
$session = New-CsOnlineSession -Credential $cred
$module = Import-PSSession -Session $session

Nach dem erfolgreichen Import können Sie eine Liste der Lync-Befehle abfragen:

Get-Command -Module $module |
   Sort-Object -Property Noun

1_001.png 

Anwendung

In diesem Abschnitt sehen wir uns einige Anwendungsbeispiele des Lync Online-Moduls an, um die Arbeitsweise zu demonstrieren.

Erstellen einer Benutzerliste

Zunächst erstellen wir eine Liste aller Benutzer mit dem jeweiligen Benutzerprinzipalnamen sowie den zugehörigen Proxy-Adressen:

Get-CSOnlineUser |
    Select-Object -Property UserPrincipalName, ProxyAddresses

1_002.png
Sollen statt aller Proxy-Adressen nur die jeweilige SIP-Adresse ausgegeben werden, können wir dies über eine benutzerdefinierte Spalte erreichen:

Get-CSOnlineUser |
    Select-Object -Property UserPrincipalName,
       @{ Label="SIP";
          Expression={ $_.ProxyAddresses -like "sip*"
       }
    }
1_003.png

Externe Kommunikation

Wollen Sie die Kommunikation über Lync mit einer anderen Domäne zulassen (beispielsweise bei einem Partnerunternehmen), müssen Sie dies erst konfigurieren.
Ob die externe Kommunikation mit anderen Domänen grundsätzlich erlaubt ist, ermitteln Sie mit folgendem Kommando:

Get-CsTenantFederationConfiguration

Steht dabei die Eigenschaft AllowFederatedUsers auf False, ist die externe Kommunikation nicht erlaubt.
Bei der Aktivierung der externen Kommunikation haben wir nun die Auswahl zwischen zwei Strategien:

  • Externe Kommunikation aktivieren mit Ausnahme der blockierten Domänen
  • Externe Kommunikation nur für zulässige Domänen aktivieren

Hinweis: Mehr zur externen Kommunikation mit Lync lesen Sie im Office 365-Buch im Abschnitt 7.2.5, „Externe Kommunikation“.

Sehen wir uns die PowerShell-Konfiguration für beide Strategien an.

Externe Kommunikation aktivieren mit Ausnahme der blockierten Domänen

Bei dieser Strategie öffnen wir unsere Lync-Domäne grundsätzlich nach außen, blockieren aber die Kommunikation mit bestimmten Domänen. Hier ein Beispiel:

#Externe Kommunikation aktivieren
Set-CsTenantFederationConfiguration -AllowFederatedUsers $true `
-AllowedDomains (New-CsEdgeAllowAllKnownDomains)

#Liste blockierter Domänen leeren
Set-CsTenantFederationConfiguration -BlockedDomains $null

#Domäne zur Liste blockierter Domänen hinzufügen
$pattern = New-CsEdgeDomainPattern -Domain "beispielag.de"
Set-CsTenantFederationConfiguration `
-BlockedDomains @{Add=$pattern}

#Domäne von der Liste blockierter Domänen entfernen
$pattern = New-CsEdgeDomainPattern -Domain "beispielag.de"
Set-CsTenantFederationConfiguration `
-BlockedDomains @{Remove=$pattern}

Externe Kommunikation nur für zulässige Domänen aktivieren

Bei dieser Strategie lassen wir die Kommunikation nur mit einzelnen Domänen zu. Auch hier ein Beispiel:

#Federation nur für zulässige Domänen aktivieren
Set-CsTenantFederationConfiguration -AllowFederatedUsers $true

#Liste zugelassener Domänen erstellen
$list = New-CsEdgeAllowList
$list.AllowedDomain.Add(
(New-CsEdgeDomainPattern -Domain "beispielag1.de"))
$list.AllowedDomain.Add(
(New-CsEdgeDomainPattern -Domain "beispielag2.de"))
$list.AllowedDomain.Add(
(New-CsEdgeDomainPattern -Domain "beispielag3.de"))

Set-CsTenantFederationConfiguration -AllowedDomains $list

Externe Kommunikation nicht zulassen

Zu guter Letzt können wir die externe Kommunikation mit dem folgenden Kommando auch wieder deaktivieren:

Set-CsTenantFederationConfiguration -AllowFederatedUsers $false

Konferenzaufzeichnungen

Das Aufzeichnen von Lync-Konferenzen wird standardmäßig erlaubt. Sie können das aber auch mit dem folgenden Kommando deaktivieren:

Set-CsMeetingConfiguration -AllowConferenceRecording $False

Und mit diesem Kommando erlauben Sie wieder die Aufzeichnung:

Set-CsMeetingConfiguration -AllowConferenceRecording $True

Aug 31
Neue SharePoint-Online-Limits

Ende August 2013 sind einige Limits bei SharePoint Online angehoben worden:

  • Dateien mit einer Größe bis 2 GB können nun in Bibliotheken hochgeladen werden (früher 250 MB).
  • Dateien mit den Endungen .exe und .dll können nun hochgeladen werden.
  • In Enterprise-Konten (nicht Midsize Business und auch nicht Small Business) können nun 10.000 Websitesammlungen angelegt werden (vorher 3.000).
  • Die „Meine Website“ (inklusive der SkyDrive Pro-Bibliothek) kann nun pro Benutzer bis zu 25 GB groß werden (früher 7 GB). Sollten die 25 GB nicht ausreichen, ist eine weitere Vergrößerung auf bis zu 100 GB möglich. Der über 25 GB zugewiesene Speicher wird dann vom Gesamtspeicherkontingent abgezogen, der sonst auf die Websitesammlungen verteilt werden kann.
  • Gelöschte Elemente verbleiben nun 90 Tage im Papierkorb (vorher 30 Tage)

Mehr Informationen zu den aktuellen Limits unter:

http://office.microsoft.com/en-us/office365-sharepoint-online-enterprise-help/sharepoint-online-software-boundaries-and-limits-ha102694293.aspx

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